Männerriegenreise vom 12. und 13. September 2026 ins Linthgebiet
Ja, wenn einer eine MR-Reise organisiert, der dort sogar aufgewachsen ist, so darf man sicher sein, dass er drauskommt und seine alte Heimat im besten Licht präsentieren will. So geschehen an der diesjährigen Männerriegenreise ins Linthgebiet. Mit Emil Romer war ein Organisator am Start, der Bescheid weiss und von dem wir wussten, dass er nichts dem Zufall überlässt. Diesem Umstand ist sicher auch die hohe Teilnehmerzahl von 35 wackeren Männern zu begründen. Jedenfalls ging es sehr früh los (warum eigentlich?) und die Gruppe traf sich bereits um 6.15 Uhr am Bahnhof Bülach. Das ist ja noch früher als wenn wir ans Turnfest aufbrechen!!
Das Programm versprach eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Reise. Schon bald trafen wir in Ziegelbrücke ein, von wo eine kurze Weiterfahrt nach Schänis anstand. Kaum Zeit zum Absitzen und los gings zu Fuss zum Flugplatz Schänis. Ein erster Gipfeli- und Kaffeehalt kam sehr gelegen. Weiter gings Richtung Maria-Bildstein, einem Wallfahrtsort auf einer Anhöhe. 200 Treppenstufen galt es zu erklimmen. Die wackeren Männerriegler konnten diese Herausforderung mit Bravour bestehen, sodass uns Ruedi Mullis, seines Zeichens ehemaliger Präsident des Turnvereins Benken und heutiger Kassier der Männerriege Benken, pünktlich einige sehr interessante Fakten über Maria-Bildstein erzählen konnte. Dabei erwähnte er auch, dass Emil in seiner Zeit in den einheimischen Turnerkreisen selten bis nie negativ auffiel... Auch der Rundweg mit den verschiedenen Kapellen und Hinweisen wurde interessiert unter die Füsse genommen. Anschliessend wurde der Weg Richtung Benken auf einen leicht abfallenden, schönen Kiesweg angetreten. In Benken angekommen erwartete uns ausserplanmässig (mindestens für den Organisator Emil) ein Bier beim Haus von Emils Schwester. Nach kurzem Aufenthalt ging’s weiter zur Bretzelstube, wo das Mittagessen eingenommen wurde. Das Essen schmeckte ausgezeichnet.
Ruedi Mullis konnte uns anschliessend auch noch einiges zum Linthkanal erzählen (der Mann weiss sauviel...). Die Wanderung auf dem Damm dem Kanal entlang gestaltete sich recht angenehm, das Wetter war sonnig und nicht allzu heiss, wenn auch einige beim Ziel dennoch recht «ausgelaugt» aussahen... Bei einem Foodtruck wurden wir mit kühlen Getränken und Apéro Variationen bedient. Es war saugemütlich, sodass der weitere Weg bis zu unserem Hotel in Uznach eher widerwillig unter die Füsse genommen wurde (mindestens vom Berichteschreiber...). Im Hotel angekommen wurden zuerst einmal die Zimmer bezogen und «retabliert». Anschliessend war Apero und Nachtessen angesagt. Die drei Kameraden, die in einem anderen Hotel untergebracht waren, stiessen nun auch wieder zu uns, denn alleine vom Baden im Pool wird man ja nicht satt... (und das Bild der Drei im Pool mit vielen jungen und attraktiven Schönheiten gelang auch nur dank KI...).
Ein gemütlicher Abend nahm seinen Lauf und bald einmal sanken die wackeren Kameraden in ihre Betten. Am Morgen standen alle wieder motiviert und ausgeruht vor dem Hotel zum Abmarsch Richtung Benken. Ein Frühstück gab’s nicht, sondern nur Kaffee und Gipfeli. Der Weg zog sich dann doch noch etwas dahin, auch wenn das Marschtempo doch recht hoch war. Jedenfalls machte sich dann auch der Hunger und vor allem auch die Lust auf einen weiteren Morgenkaffee und etwas dazu langsam bemerkbar. Im Schiessstand in Benken angekommen wurde der Wunsch nach dem erwähnten Kaffee prompt erfüllt.
Der von Emils Schützenkameraden und -kameradinnen zubereitete Bruch war absolute «Weltklasse» und liess keine Wünsche offen. Ein ganz herzliches Dankeschön nach Benken an die wackeren Schützinnen und Schützen für diesen tollen Aufenthalt im Schützenhaus!
Emil hatte auch mit seinen ehemaligen Schiesskameraden einen Schiesswettkampf organisiert, wobei sich beim Absenden (bzw. der Rangverkündigung) zeigte, dass geübt einfach geübt ist: Emil Romer, Organisator und Scharfschütze, schwang obenaus. Dies war keine Überraschung, bewies aber, dass Emil auch mit Druck umgehen kann.
Schon bald einmal hiess es zum Bahnhof Benken aufzubrechen und langsam die Heimfahrt anzutreten. Eine wunderbare Männerriegenreise ging ihrem Ende entgegen. Die Zugfahrt Richtung Bülach verlief ereignislos, sodass alle gut zu Hause ankamen.
Ein ganz herzliches Dankeschön an Emil Romer für die hervorragende Organisation der Reise 2026! Es hat riesigen Spass gemacht! Auch ein grosses Dankeschön an die Verwandtschaft von Emil für die Transporte der Kameraden, welche nicht so gut zu Fuss waren und den improvisierten «Zwischenapéro» am Samstag! Und natürlich an die Schützen aus Benken, die bewiesen haben, dass sie mit uns Turnern durchaus «kompatibel» sind!
Ich freue mich bereits auf die Reise 2027! Mal sehen, wohin es das nächste Mal geht!
Der Berichterstatter
René Bosshard
Fotos gibt es im Fotoalbum.
